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Paris Vélib': Einfach ein Fahrrad mieten

Paris Vélib' ist ein Netz von Fahrradstationen, an denen man sich einfach ein Fahrrad leihen kann. Abgerechnet wird nach der Zeit, in der man eines der über 20.000 Räder nutzt. Das ist einfach praktisch, denn die Wege in Paris sind selten weit und meist liegt eine Fahrradstation zum Anmieten oder Abgeben in der Nähe, im Schnitt sind sie nie weiter als 300-400 Meter voneinander entfernt. Und es kann spontan genutzt werden, je nach Lust, Laune, Entfernung und Wetter. Ein Korb, Schloss, Beleuchtung usw. sind am Rad vorhanden.

Fahrradstation von Velib

Wie funktioniert Vélib'?

Als Tourist kann man sich einfach an jeder Station anmelden. An der Säule gibt man die Nummer seiner Bank- oder Kreditkarte ein, von ihr werden die Kosten abgebucht. Dann wählt man, ob es ein 1-Tages oder 7-Tages-Pass sein soll und vergibt eine PIN, die man sich gut merken muss.

An der Vélib'-Station sucht man sich dann ein Fahrrad aus, dabei unbedingt darauf achten, dass Bremsen, Reifen, Beleuchtung, Lenker und Sattel in Ordnung sind! Übrigens, viele Pariser drehen den Sattel, wenn das Fahrrad einen Defekt hat, sodass man direkt ein anderes nehmen kann.

Berechnet wird je nach Dauer der Nutzung. Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei*, jede weitere halbe Stunde kostet. Deswegen sollte man das Rad auf keinen Fall für einen ganzen Tag oder einen längeren Zeitraum mieten, das geht ins Geld! Einfache Fahrten von bis zu 1 Stunde Dauer hingegen sind wirklich preiswert, also einfach von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit radeln und jeweils das Fahrrad für die Zeit der Besichtigung an der Station abstellen.

Bei der Rückgabe sollte man unbedingt darauf achten, dass das Rad wirklich gut an der Vorrichtung einrastet, eine kleine grüne Leuchte und ein Piepsen signalisieren das. Nur dann gilt das Fahrrad als zurückgegeben.

mit dem Rad an der Seine

Fahrradfahren in Paris

Das Radeln in Paris ist nicht ganz so furchtbar und gefährlich wie man denken könnte. Es ist wahr, im Verkehr der Großstadt muss man als Fahrradfahrer besonders achtsam sein. Vor allem mit LKWs und Lieferwagen muss man aufpassen, weil deren toter Winkel einfach zu groß ist und deren Fahrweise nicht immer defensiv.

Allerdings gibt es wirklich viele Möglichkeiten sicher durch die Stadt zu kommen. Die Zahl der Radwege hat in den letzten Jahren zugenommen und die Busspuren der Innenstadt dürfen von Fahrradfahrern mitbenutzt werden. Außerdem sind sonntags und an Feiertagen einige Straßen von 9-17 Uhr autofrei, wie die Inenstadt-Abschnitte des Rive Droite (rechte Ufer der Seine) und des Rive Gauche (linken Ufer der Seine).

Also, man kann sich mit ein wenig Umsicht getrost in den Pariser Verkehr trauen.


Infos

Weitere Infos, eine Karte der Standorte, Preise und Anmeldeinformationen gibt es direkt auf der Website von Velib': www.velib.paris



  * Stand Januar 2015

 

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